| VORABZUG von www.A3500.COM | Diese Seite ist noch lange
nicht fertig! Irgenwann wird über alle Gipfel berichtet werden! Irgendwann soll dies auch als Buch erscheinen! Bereits jetzt jedoch gibts hier 32 gute Ideen! |
Ein Projekt von Ursula und Franz Jöchlinger |
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DIE IDEE
Für uns hat sich das Bergsteigen ganz langsam entwickelt: begonnen hat es mit dem WWW 02. Da wir immer unschlüssig waren, wo wir wandern sollten, haben wir beschlossen, einen Weitwanderweg zu begehen: die nächste Tour beginnt dort, wo die vorige geendet hat. Natürlich wählten wir den schwierigsten (siehe vor) von Hainburg nach Feldkirch, wobei jedoch der 02er in der Normalrichtung den Vorteil hat, daß man in der Pußta beginnt und schön langsam erst in die richtigen Berge geht. Als wir nach einem Jahrzehnt Feldkirch erreicht hatten, hatten wir eine Vielzahl von Erfahrungen gesammelt und eines war klar, die "richtigen" Berge werden uns nicht mehr loslassen. Wir haben eine Vielzahl von Gipfel nur gesehen, da mit dem schweren Weitwandergepäck oder witterungsbedingt eine Besteigung nicht möglich war. Doch wo fängt man an?
Da kam irgendwann die Idee, die höchsten Österreichs zu besteigen. Da jedes Ziel auch irgerndwann erreichbar sein muß, galt es noch eine Untertgrenze einzuziehen. Es stellte sich heraus, daß nur 32 eine Höhe von 3500m übersteigen, und so war das Projekt geboren:
AUSTRIA > 3500 - die höchsten Berge Österreichs.Vorausgestellt war die Frage, was zählt überhaupt als Gipfel. Wir haben als einzig gefundenes objektives Kriterium die Erwähnung als eigene Randzahl in einem AV-Führer herangezogen. Dies führt zwar dazu, daß als zweithöchste Gipfel Österreichs der Kleinglockner zählt und die beiden unangenehmsten Gipfel, Glocknerhorn und Teufelshorn, welche ob Schwierigkeitsgrad -IV als Nr. 6 und 7 einem das Leben wirklich schwer machen, obwohl sie eigentlich nur Vorgipfel im Westgrat des Glockners sind. Doch was soll´s, jedes System hat seine Tücken, und sie sind eben als eigene Randzahl vermerkt. Natürlich sind viele übervölkerte "Modegipfel" dabei, doch besonders genossen wir die Gipfelrast auf den "Vasallen" der Großen, wo wir im Angesicht der Karawanen auf den "Modegipfel" bei bestem Bergwetter alleine waren.
Zeitbedarf und Schwierigkeiten:
Alle 32 Gipfel zu besteigen ist sicher eine große, ernste Aufgabe, die selbst bei darauf gerichteter Urlaubsplanung viele Jahre in Anspruch nehmen wird. Durch gute Planung kann man sicher den einen oder anderen Anstiegstag zur Ausgangshütte sparen, aber es verbleibt trotzdem ein netto- Zeitbedarf von 7 - 8 Wochen (Schlechtwetter bedingte "Leerkilometer" nicht berücksichtigt!!!)
Für normale Bergsteiger, so wie wir es sind, wird es sicher notwendig sein, die beiden vorgenannten (Glocknerhorn, Teufelshorn) jedenfalls nur mit Bergführer zu versuchen. Auch für die Waze und die Quellspitze kann dies durchaus vernünftig sein. Ansonst sollten es Geübte durchaus schaffen, den Rest der höchsten Berge ohne Führer (das heißt jedoch ob der fast immer erforderlichen Gletscher-Begehungen zumindest zu zweit, besser zu dritt!!) zu besteigen.
Viele der Gipfel sind absolut für den Winter zu empfehlen. Wer z.B. die Weißkugel oder die Wildspitze im Sommer besteigt, versäumt die schönsten Tourenabfahrten Österreichs (jeweils über 1700 m) und nutzt nicht die Vorteile der Erschließung mit Liften. Beide Gipfel sind mit Liftunterstützung nur im Winter als Tagestour vom Tal aus zu besteigen. Natürlich ist es für Konditionsschwache unmöglich, die meisten dieser Topgipfel zu erklimmen, allerdings haben wir auch ohne gezieltem Trainig bisher fast alle geschafft - es ist jedoch dann eisener Wille erforderlich, wenn die Kraft fehlt. Natürlich ist es besser und empfehlenswert insbesondere aus Sicherheitsgründen nur "austrainiert" sich auf die Touren zu machen.